{"title":"Rezepte: Speisekarte Getränke","description":"","products":[{"product_id":"bergamotten","title":"Rezept: Bergamotten","description":"\u003cp\u003eAuf diesem Bild sind zwei der feinsten Sorten Zitrusgewächse zu sehen. Die Bergamotte und die Meyer-Zitrone. Während die eine ziemlich hart und grün daherkommt, ist die andere fruchtig und saftig. Gemeinsam vereinen sie alles, was ich an Frische so mag.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAber fangen wir etwas früher an: Vor ein paar Tagen entdeckte ich im Münchner Biomarkt mit dem beknacktesten Namen der Welt - VollCorner - diese Meyer-Zitronen. Sie sind eine Mischung aus Zitrone und Mandarine, schmecken zwar sauer, zugleich aber viel fruchtiger. Da kommen höchstens noch die selbstgezogenen kleinen Schrumpelzitronen meiner Freundin Karla ran, die sie am Gardasee in ihrem Garten erntet und die mich regelmäßig in Glücksmomente versetzen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eMeyer-Zitronen sind eine aparte Mischung aus Zitrone und Mandarine, schmecken zwar sauer, zugleich aber süß und fruchtig\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAls ob das noch nicht genug ist, entdeckte ich wenige Tage später auch noch die ersten Bergamotten. Von dieser Frucht kann ich gar nicht genug schwärmen, ihr unvergleichliches Aroma geht weit über das hinaus, was man vom Earl-Grey-Tee kennt. Kein Wunder, dass die Öle der Bergamotte der Legende nach früher in psychiatrischen Anstalten eingesetzt wurden um die Stimmung depressiver Patienten zu bessern. Bei jedem Einkauf muss ich erstmal die Schale mit dem Fingernagel anritzen und kurz daran riechen. Was dann passiert, ist unbeschreiblich. Sommer, Sonne, Meer, Italien und all meine liebsten Parfumsorten bauen sich gleichzeitig in meiner Nase oder wahlweise auch vor meinem Auge auf und ich wünsche mir, dieser Duft würde niemals wieder verfliegen. Das ist natürlich ein großer Wunsch. Ein bisschen kann man sich ihm aber nähern, indem man die Früchte ausführlich verarbeitet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDafür gibt es diverse Möglichkeiten, besonders natürlich die klassische Marmelade. Da ich aber, als ausgesprochener Limonaden-Fan, den Sommer lieber trinke und weil mir bei ungefähr 20 Grad im November passend zum Wetter gerade mehr nach einem kühlen Drink ist, entschließe ich mich für Sirup. Auch, weil mir damit das Aroma noch viel länger erhalten bleibt.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"bergamott_0002\" class=\"alignnone size-full wp-image-711\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/bergamott_0002.jpg?v=1773997687\" width=\"1200\"\u003e\u003ch3\u003eDer Saft von Bergamotten\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIch koche also einen halben Liter Saft von Bergamotten und Meyer-Zitronen kurz auf und lasse ihn dann eine gute Stunde stehen. Dann wird er mehrfach gesiebt und mit mindestens der gleichen Menge Zucker nochmal aufgekocht. Noch eine Prise Salz dazu, etwas Zitronensäure und ab in sterilisierte Flaschen. Der Sirup ist sehr sauer und durch die Schalen auch ein wenig bitter (was ich sehr mag). Und er hat einen Geschmack, dem keine Zitronenlimonade nahe kommt. Einen Schluck davon mit etwas Wasser und\/oder Tonic aufgießen und man könnte glatt vergessen, dass in ein paar Wochen schon wieder Weihnachten ist. Hoffentlich geht das ewig so weiter.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"bergamott_0003\" class=\"alignnone size-full wp-image-712\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/bergamott_0003.jpg?v=1773997690\" width=\"1200\"\u003e\u003cp\u003eDie übrig gebliebenen, ausgekochten Schalen habe ich übrigens getrocknet und könnte sie jetzt als eine bessere Zitronat-Alternative benutzen. Falls sie bis zum ersten Weihnachtsgebäck überleben. Das ist sehr unwahrscheinlich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUnd die Küche riecht immer noch nach Zitrone.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789677908236,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/bergamott_0001_78c76915-1188-49e8-a40c-54fbc5948450.jpg?v=1778532751"},{"product_id":"granita-di-limone-basilico-e-timo","title":"Rezept: Granita di Limone, Basilico e Timo","description":"\u003cp\u003eWenn es so heiß ist, dass einen morgens schon beim Gedanken an einen Frühstückskaffee der Schweißausbruch ereilt, ist es an der Zeit auf Granita umzusteigen. In Sizilien isst man diese Art Speiseschnee im Glas regelmäßig zum Frühstück, egal ob nur aus Wasser, Zucker und Zitronensaft bestehend, aus purem gefrorenen Espresso oder aus Mandelmilch. Es ist wahr: Nichts erfrischt so sehr von innen wie eine gute Granita.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEs ist wahr: Nichts erfrischt so sehr von innen wie eine gute Granita\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDeshalb macht sie sich im Übrigen nicht nur als Hochsommerfrühstück gut, sondern auch als Nachspeise. Egal, wie schwer das Essen war, lässt man sich danach eine Granita die Kehle runterlaufen, fühlt man sich fast so leicht wie vor dem Essen. Das Schöne an ihr ist außerdem: Sie kann sich nie entscheiden ob sie ein Dessert oder ein Getränk sein will. Deshalb sollte man sie auch immer mit Löffel und Strohhalm servieren. Ersteren um anfangs das Eis zu löffeln und zweiteren um die bald geschmolzene Masse bis auf den letzten Tropfen auszutrinken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Zubereitung einer Granita dauert nicht lang. Allerdings: Am besten gelingt sie mit einer Eismaschine, oder einer Küchenmaschine mit Eismaschinen-Modul. Wer so etwas nicht sein eigen nennt, muss trotzdem nicht verzagen. Denn wer die Eismasse im Gefrierschrank runterkühlt und immer mal wieder bis zur gewünschten Konsistenz durchrührt, hat zwar ein bisschen mehr Arbeit, aber zum Schluss dasselbe Ergebnis.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eWer keine Eismaschine hat, muss nicht verzagen. Granita kriegt man auch mit Gefrierschrank und händischem Rühren gut hin\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie Basis jeder Granita ist Zuckersirup. Wasser in einen Topf auf den Herd, das Wasser erhitzen, fast soviel Zucker wie Wasser darin auflösen, bis die Flüssigkeit ganz klar ist. Im Eisfach oder Kühlschrank abkühlen lassen, bzw. wer es eilig hat: einfach etwas mehr Zucker benutzen, auflösen, und die Masse dann mit Eiswürfeln runterkühlen, so gleicht sich das Wasser-Zucker-Verhältnis wieder aus und der Sirup ist sofort kalt. Zitronensaft pressen, wer mag kann noch Basilikum, Thymian und etwas Zitronenschalenabrieb hineingeben. Zuckersirup in die Eismaschine geben, Zitronensaft mit Kräutern dazu geben und die Eismaschine rühren lassen bis eine sämig-körnige Eismasse entstanden ist. Wir haben die obige Granita mit einem Schuss Olivenöl verfeinert, das gibt der Masse einen noch volleren, zart grasig-herben Körper – wahnsinnig gut.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789680070924,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Granita_01_0270b941-2942-4398-b8fc-efe3c4473f1e.jpg?v=1778532814"},{"product_id":"acqua-tonica","title":"Rezept: Acqua tonica","description":"\u003cp\u003eMeine frühesten kulinarischen Erinnerungen an Italien bestehen nicht aus Pizza, Nudeln oder Eiscreme. Das kannte ich alles schon, bevor ich vor ungefähr 20 Jahren das erste Mal die Alpen überquerte. Mein erster Kontakt mit einem Geschmack, den ich vorher nie bewusst wahrgenommen habe, ist der von bitterer Limonade.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEs leben die bitteren Limonaden: Sanbittèr, Crodino, Gingerino, Tonic Water und wie sie alle heißen\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSchon als Kind war ich fasziniert von den kleinen bunten Glasflaschen in italienischen Supermärkten. Sanbittèr, Crodino, Gingerino und wie sie alle heißen, kaufte ich in rauen Mengen noch lange bevor ich überhaupt wusste, dass so etwas wie \u003cem\u003eaperitivo\u003c\/em\u003e überhaupt gibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSpäter entdeckte ich \u003cem\u003eChinotto\u003c\/em\u003e, die aus bitteren Orangen gemachte Limonade, die in Italien so häufig wie hierzulande Cola oder Spezi ist. Dann die bittere \u003cem\u003eAranciata amara\u003c\/em\u003e und natürlich die unzähligen Varianten von Tonic Water, in Italien \u003cem\u003eacqua tonica, acqua brillante\u003c\/em\u003e und seine vielen Verwandten.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eUm sich der Bedeutung von Tonic Water für Italien bewusst zu werden, muss man nur einmal durch die Getränkeabteilung eines noch so kleinen italienischen Supermarkts gehen, eine Tankstelle besuchen oder die Karte einer Bar aufmerksam lesen, wo zu jeder Tageszeit Menschen bittere Getränke konsumieren.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eManchmal reicht dafür aber auch ein Getränkeautomat, wie der auf dem folgenden Bild, dem ich vor ein paar Wochen an einem ziemlich alten, aber schönen Pool eines ebenso alten, aber ebenso schönen Golfclubs im Piemont begegnet bin.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eSchon allein das Wort Tonic Water ist herrlich, man denkt an ein Tonikum, heilsam und erfrischend\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eNeben Saft (hier: Fruit) und Cola, ist Tonic eine Selbstverständlichkeit, noch bevor man überhaupt an Wasser oder Kaffee denken kann. Es ist ja auch wahr: Nichts erfrischt so gut, wie ein herbes, leicht säuerliches, bitteres Getränk bei über 30 Grad im Schatten – schon allein das Wort Tonic ist herrlich. Ein Getränk, das einen tonisiert. Wie erfrischend und heilsam. Irgendwie muss man immer auch ein bisschen nostalgisch und romantisch verblendet an Tonic als Medizin denken. Immerhin galt es lange Zeit als Malaria-Prophylaxe (da war allerdings der Chinin-Anteil darin auch noch sehr viel höher).\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAber so oder so ist es längst an der Zeit, es einmal selbst herzustellen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"IMG_9525\" class=\"alignnone size-full wp-image-2995\" height=\"3024\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/IMG_9525.jpg?v=1775493364\" width=\"3024\"\u003e\u003cp\u003eBei der Recherche nach Rezepten stieß ich teilweise auf reichlich abstruse Seiten. Von Gin-Tonic-Hipstern, die ihren Lieblingsdrink gern zur Religion erheben würden bis zu selbsternannten Feinschmeckern, die mit den exotischsten Gewürzen und feinsten Rezepturabstimmungen arbeiten. Und immer wieder las ich den Namen Jeffrey Morgenthaler, ein Amerikaner, der sich der feinen Bar-Kultur verschrieben hat und dessen Rezepte auf seinem Blog regelmäßig von Hunderten Menschen kommentiert werden.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eAuf der Suche nach Tonic Water-Rezepten stößt man auf reichlich abstruse Seiten\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIch wollte es klassisch. So wie mir Tonic am besten schmeckt. Nach viel Zitrone und ein wenig Orange, nach ein bisschen pfeffriger Würze. Und vor allem mit einer ordentlichen Dosis Bitterkeit, die nicht durch die Süße des Zuckersirups überdeckt werden darf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAllerdings: Für den letzten Rest Italianità gab ich noch ein paar Blätter Basilikum hinzu. Dann kam ich zum Schluss auf folgende Liste von Zutaten, die ich hier ausnahmsweise mal mit genauen Mengenangaben aufschreibe. Einerseits, damit das Nachkochen nicht so schwer wird (und langes Experimentieren hier schnell zu wissenschaftlicher Arbeit gerät), aber auch, weil ein wichtiger Bestandteil (nämlich der bittere) des Getränks die Chinarinde (dem Stoff aus dem Chinin gewonnen wird) ist, die bei zu hoher Dosis schnell nebenwirkungsreich bis gesundheitsschädlich werden kann.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDer ganze Prozess kann auch kalt durchführt werden\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003e\u003cspan style=\"text-decoration: underline;\"\u003eHier also erstmal die Zutaten mitsamt Erklärung:\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e100 Gramm Zitronengras (im Gegensatz zu reiner Zitrone, diffundiert das Aroma des Zitronengras auch gut in warmen Flüssigkeiten und gibt eine sehr gute Basis)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e1 Orange (Saft und Schale)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEinen Esslöffel Pimentkörner (geben Würze, schmecken aber weniger aufdringlich als Pfeffer)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e1 Zitrone (Saft und Schale)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEinen Teelöffel Salz\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e1 Limette (Saft und Schale) - die Limette ist von Natur aus schon ein wenig bitter, was uns natürlich sehr gelegen kommt\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e10 Gramm Zitronensäure (gibt es in der Apotheke, verbessert die Haltbarkeit und säuert)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e15 Gramm Chinarinde (der wichtigste Bestandteil, weil er aus Zitronenlimonade etwas Bitteres macht. Wer sich traut, kann auch ein bisschen höher dosieren, ich bin bis ca. 18 Gramm gegangen)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eEin paar Blätter Basilikum (zum Schluss hinzugeben)\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\u003cp\u003eund später dann:\u003c\/p\u003e\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e600 Gramm Zucker\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\u003cp\u003eZu Beginn wiege ich bis auf den Zucker alle Zutaten ab, schneide sie klein und gebe sie zusammen in einen großen Topf. Ich gieße einen Liter Wasser dazu, koche das Ganze kurz auf und lasse es dann eine halbe Stunde auf kleiner Hitze ziehen. Das Wasser verfärbt sich dabei dunkelbraun, das kommt durch die verwendete Chinarinde.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAnscheinend kann man diesen Prozess auch komplett kalt durchführen, das heißt: alles zusammen für ein paar Tage abgedeckt in den Kühlschrank stellen und manchmal umrühren. Angeblich wird der Geschmack dadurch noch intensiver. Ich habe das nicht ausprobiert, weil ich mit der warmen Variante geschmacklich voll und ganz zufrieden war.\u003c\/p\u003e\u003ca href=\"\/blogs\/rezepte\/tonic_01\"\u003e\u003cimg alt=\"Tonic_01\" class=\"alignnone size-full wp-image-2979\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Tonic_01.jpg?v=1775493367\" width=\"1200\"\u003e\u003c\/a\u003e\u003ca href=\"\/blogs\/rezepte\/tonic_02\"\u003e\u003cimg alt=\"Tonic_02\" class=\"alignnone size-full wp-image-2980\" height=\"801\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Tonic_02.jpg?v=1775493370\" width=\"1200\"\u003e\u003c\/a\u003e\u003cp\u003eNach einer halben Stunde wird die Flüssigkeit durch ein Sieb abgegossen und dann mehrmals filtriert. Ich habe dafür erst ein Tuch und dann diverse Teefilter benutzt (teilweise auch beides zugleich). Das Ergebnis ist ein trüber, bräunlicher Saft, der trotz gründlichen Filterns noch etliche Schwebeteile enthält.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer möchte, kann die Flüssigkeit jetzt nochmal kurz aufkochen. Dann nach und nach den Zucker hinzugeben, bis er sich vollständig gelöst hat. Danach dem Sirup in sterilisierte Flaschen füllen, kalt stellen und später mit kohlensäurehaltigem Wasser und einer Scheibe frischer Zitrone trinken. Der Geschmack ist fantastisch.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eWer es richtig ernst meint, klärt den Sirup jetzt noch\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWer es allerdings richtig ernst meint und nicht nur auf Geschmack, sondern auch auf Optik wert legt, kann noch einen weiteren Schritt anhängen und das Getränk von allen trüben Teilen klären. Das geht in einem recht umständlichen Prozess mit Gelatine, so wie es beispielsweise auch bei Wein gemacht wird. Eine vegetarische Variante, die zugleich ein besseres Ergebnis erzielt, ist die Klärung oder Schönung mit Agar-Agar, eines Geliermittels, das aus Algen gewonnen wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eHierzu wird ein Teil des abgekühlten Safts (ca. 300 ml) mit zwei Gramm Agar-Pulver verrührt und mindestens fünf Minuten stehengelassen um zu quellen. Danach das Gemisch langsam erhitzen und kurz vor dem Siedepunkt unter ständigem Rühren mit dem übrigen Saft vermischen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEs ist wichtig, dass sich wirklich alle Bestandteile der warmen und kalten Flüssigkeit verbinden, deshalb lieber ein bisschen zu lange rühren als zu kurz. Dann wird alles kaltgestellt, wodurch es langsam geliert und zu einer Art Pudding wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieses Gel wird dann mit einem Messer oder Schneebesen in kleine Teile aufgebrochen und erneut durch in ein Tuch gegeben. Nach einiger Zeit (bei mir dauerte es fast sechs Stunden) ist die ganze Flüssigkeit durchgelaufen. Sie ist jetzt vollkommen klar. Das Gel bindet die Trübstoffe. Das ganze Vorgehen wird auf dieser recht bizarren Seite gut beschrieben.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eLeider verliert das Ergebnis durch dieses Prozess natürlich auch an Masse. Aus ursprünglich einem Liter bleibt so nur noch etwas mehr als die Hälfte. Wer mehr herausholen will, kann das übriggeblieben Gel zum Schluss noch vorsichtig im Tuch auswringen, allerdings gelangen so natürlich auch wieder mehr Trübstoffe in die Flüssigkeit. Das klare Konzentrat kann nun wiederum mit Zucker (hier muss die Menge natürlich an die Menge der Flüssigkeit angepasst werden) gelöst und in Flaschen abgefüllt werden. Im Glas mit Wasser verdünnt, ist es dann nur noch leicht gelb und kristallklar. Der Geschmack bleibt voll erhalten.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789681021196,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Tonic_03_866785fe-6831-4f23-ac16-04151e07295b.jpg?v=1778532835"},{"product_id":"wassermelonengranita","title":"Rezept: Granita aus Wassermelone","description":"\u003cp\u003eFrüher war es ja noch ein Event, eine Wassermelone zu kaufen. Schon allein ihrer schieren Größe wegen. So lästig es auch war, eine solche Melone nach Hause zu tragen und so überraschend einem dort jedes Mal aufs Neue einfiel, dass sie gar nicht in den Kühlschrank passte, es war doch gut, dass eine Wassermelone so groß war. Sie musste es sein, damit niemand ihre Botschaft überhörte. Mit so einer riesigen Wassermelone rollte nämlich der Sommer ins Leben hinein. Der Heimtransport erforderte zwei starke Erwachsenenarme oder vier angestrenge Kinderarme und zuhause mindestens sechs bis sechzehn Menschen zum Mitessen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie übergroße Wassermelone war im Sommer, was der deckenhohe Tannenbaum zu Weihnachten war. Mit der Anschaffung der Wassermelone wurden die Melonentage eingeläutet und zumindest für ein Kind gibt es nichts Selbstverständlicheres und nichts Schöneres als Melonentage. Sie sind heiß und faul und voller Menschen unterschiedlichster Verwandtschafts- und Bekanntschaftsgrade. Sie haben wenig an, müssen nirgends hin und liegen andauernd mit einem im Gras, im Sand oder im Schlauchboot.  Melonentage dauerten ewig und fünf Leben und wenn sie vorbei waren, musste man neue Schulhefte kaufen und es schneite.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie endlose Traurigkeit darüber, dass alles was früher war, für immer verschwunden ist.\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDas Gute war: Als die letzten Melonentage des Lebens anbrachen, wusste man es zum Glück noch nicht. Dass sie für immer vorbei sind, fällt einem erst Jahre später auf. Wenn man plötzlich erwachsen ist und sich schmerzlich dabei zusieht, wie man eines dieser auf Singlehaushaltsgröße zurecht geschnittenen Melonenstücke in Klarsichtfolie kauft. Oder zu jenen handlich kleingezüchteten Wassermelonen greift und denkt: \u003cem\u003eAch\u003c\/em\u003e, irgendwie auch ganz praktisch, dass es die jetzt in klein gibt, \u003cem\u003eaber\u003c\/em\u003e, naja, egal. Und in diesem \u003cem\u003eAch\u003c\/em\u003e und \u003cem\u003eaber\u003c\/em\u003e steckt die endlose Traurigkeit darüber, dass alles was früher war, für immer verschwunden ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Einzige, was hilft, in diesem Moment nicht weinend im Supermarkt oder beim Gemüsemann zusammenzubrechen ist: Doch zur großen Melone zu greifen und alles andere da zu lassen. Zuhause kurz zu fluchen, weil nur die eine Hälfte in den Kühlschrank passt. Und weil alle Freunde, die jetzt wenig anhaben und mitessen sollten, arbeiten müssen. Und dann aus der anderen Hälfte einfach Wassermelonengranita zu machen und zumindest den Rest des Tages Melonentag zu machen, wenn schon sein Plural nicht mehr zu haben ist.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie beste Granita aus Wassermelone meines Lebens\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie beste Wassermelonengranita meines bisherigen Lebens habe ich in dem kleinen verstaubten italienischen Kurort Salsomaggiore Terme gegessen, und zwar in einer kleinen unscheinbaren, aber unter Kennern weit über die Landesgrenzen der Emilia-Romagna berühmten Eisdiele namens Gelateria Sanelli. Diese Melonengranita war unter anderem deshalb so gut, weil kleine Bitterschokoladenstückchen in ihr enthalten waren. Optisch imitierten sie die schwarzen Kerne der Melone, sensorisch ergänzten sie die Frische der Melone durch zartbittere Überraschungsmomente. Die Kombination wirkte im Mund so harmonisch und naturgewollt, dass ich bis auf Weiteres vergaß, dass Melonenkerne gar nicht aus Bitterschokolade sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eHier das Rezept: Die Basis jeder Granita ist immer Zuckersirup. Dafür soviel Zucker wie Wasser in einem Topf auf mittlerer Flamme auflösen bis die Flüssigkeit klar ist. Im Eisfach oder Kühlschrank abkühlen lassen. Wassermelone in Würfel schneiden und mit nur einem bis drei Spritzern Limettensaft im Mixer pürieren. Unter den Zuckersirup mischen und jetzt entweder in die Eismaschine geben und die Eismaschine rühren lassen bis eine körnige Eismasse entstanden ist. Oder die Eismasse in ein gefrierfestes Gefäß geben und im Gefrierschrank runterkühlen – dabei aber alle zehn bis zwanzig Minuten kräftig mit der Gabel durchrühren. Bitterschokolade im Wasserbad schmelzen und tröpfchenweise in die eiskalte Granita einrühren. Die fertige Granita ein Glas füllen und servieren. Die Granita hält sich ewig im Gefrierschrank. Ist die Wassermelone von sich aus ausgesprochen süß, kann man den Zuckersirup optional auch weglassen.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789688033548,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Wassermelonengranita_01_55ce5e6f-cbf7-4816-a86e-2652c3420950.jpg?v=1778533027"},{"product_id":"ruesuemada","title":"Rezept: Rüsümada","description":"\u003cp\u003eDie Rüsümada ist ein beinahe ausgestorbenes Rezept aus der Region rund um Como, Bergamo und Mailand. Es handelt sich dabei um eine Art Zabaione-artiges Getränk, das man pur trinkt oder löffelt oder zu einfachem Gebäck genießt. Da frisches Ei enthalten ist, genießt man die Rüsümada wirklich sofort und hebt sie nicht auf. Weil sie so schnell gemacht ist, ist sie ein gutes Spontandessert oder eine schnelle Süßigkeit nach dem Nachmittagsschlaf. In alten Zeiten wurde sie auch gern als Kräftigungselixier gereicht oder als Heilmittel bei Erkältungen, wenn der Körper die Energie aus Ei und Zucker und das Resveratol aus dem Rotwein gut gebrauchen kann.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eEin Kräftigungselixier aus anderen Zeiten: Die Rüsümada.\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eAuch als Frühstück ist die Rüsümada beliebt, in diesem Fall kann man Kekse oder Zwieback hineinkrümeln. Ihr Name stammt von den Dialektworten für Eigelb: \u003cem\u003erüss d‘öf\u003c\/em\u003e oder \u003cem\u003erüsümm\u003c\/em\u003e. Das Rezept ist so einfach und leicht zu merken, dass man es nach einmaligem Zubereiten wohl nie wieder braucht: Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen, aber nicht zu steif, Eigelbe mit viel Zucker schaumig schlagen und einen Schluck Rotwein hineingeben. Eiweiß und Eigelb von zwei großen Eiern sind für zwei Personen die perfekte Menge. Die Eigelb-Rotwein-Creme dem Eischnee vorsichtig unterheben und in ein Glas gießen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFertig ist die Rüsümada.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789698715916,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/ruesuemada_01_1aedabb1-cb06-4316-a5e0-cc3206497c06.jpg?v=1778533329"},{"product_id":"orangensirup-fuer-kracherle","title":"Rezept: Orangensirup für Kracherle","description":"\u003cp\u003eDas schönste Wort für Limonade stammt aus Bayern, Österreich und Südtirol und lautet Kracherl oder Kracherle. Leider sind die ursprünglich namenstiftenden Kugelverschlussflaschen aufgrund ihrer aufwendigen Herstellung in Europa heute nicht mehr üblich. Man findet sie manchmal noch in Japan oder Indien, wo die außergewöhnliche Flaschenform als Codd-Bottle noch immer nach ihrem britischen Erfinder Hiram Codd heißt. Die Flasche hat eine Glaskugel im Hals und um die Flasche zu öffnen, drückt man die Kugel nach unten in den Flaschenhals. Es zischt und knallt, dann ist die Limonade trinkbar und die Kugel verbleibt lose im Hals der Flasche. Bei jedem Schluck hört man das charakteristische Geräusch der sich im gläsernen Flaschenhals bewegenden Glaskugel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNun gut, die Flasche ist passé, aber das heißt ja nicht, dass man nicht hin und wieder ein gutes Rezept für Orangensirup braucht, das mit Mineralwasser aufgegossen schöne Kracherle ergibt.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eSo geht's: Sirup für Kracherle\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eSo geht's: Vier bis sechs frische und unbehandelte Orangen gut waschen und mit dem Sparschäler schälen. Beim Schälen darauf achten, so wenig wie möglich von der weißen Innenhaut der Orange (das sogenannte Mesokarp) abzuschälen. Je dünner die Schale, desto feiner und weniger bitter wird der Sirup.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eFür ein bis zwei große Flaschen einen Liter Wasser mit einem Kilo Zucker kurz aufkochen und abkühlen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e35 Gramm Citronensäure und die Orangenschalen dazugeben und 24-36 Stunden zugedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen. Ab und zu umrühren. Durch das lange Einlegen der Schalen in das abgekühlte Zuckerwasser werden die ätherischen Öle schonend herausgelöst.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVor dem Abfüllen erneut einmal kurz aufkochen lassen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann in eine mit kochendem Wasser sterilisierte verschließbare Flasche abfüllen.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDen Orangensirup für Kracherle am besten im Kühlschrank lagern\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eWir lagern den Sirup trotz Sterilisation sicherheitshalber gern im Kühlschrank lagern und verbrauchen ihn innerhalb von einigen Wochen. Ein klassischer, bei Zimmertemperatur unbegrenzt haltbarer Sirup hat oft ein Verhältnis von 2 Teilen Zucker zu einem Teil Wasser. Unser Rezept nutzt das Verhältnis 1:1, was stabil ist, aber nicht unkaputtbar. Im Kühlschrank wird das Wachstum von Hefen oder Schimmelpilzen, die trotz Kochen hineingelangt sein könnten, erstens massiv verlangsamt, außerdem sind Orangenaromen sind flüchtig und lichtempfindlich. Im kühlen, dunklen Kühlschrank bleibt der Geschmack unserer Erfahrung nach frischer und die Farbe leuchtender. Bei Zimmertemperatur kann der Sirup nach einigen Wochen nachdunkeln oder leicht muffig schmecken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie ausgekochten Orangenschalen auskühlen lassen, mit Zucker bestreuen und in einen verschließbaren Behälter geben: sie taugen noch viele Monate lang als Orangeat zum Backen, als Beigabe in den Joghurt, ins Müsli oder über das Eis, oder in Schokolade getunkt zum puren Verzehr.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789699862796,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/sirup-kracherle-scaled_97970f2e-57bd-45a2-b474-695ff6462243.jpg?v=1778533356"},{"product_id":"artischocken","title":"Rezept: Sirup aus Artischockenblättern","description":"\u003cp\u003eFrische \u003ca href=\"\/blogs\/rezepte\/carciofi\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\u003eArtischocken\u003c\/a\u003e können einen überwältigenden Duft mitbringen. Wie soll man ihn beschreiben? Er hat etwas von frischem Heidekraut, Meer und Erde, regennassem Frühlingsbeet, geschnittenem Gras, aber auch von brauner Butter und karamellisierten Nüssen. Dieser Duft ist es, der dazu führt, dass man nicht wie geplant nur drei oder vier Artischocken, sondern gleich \u003ca href=\"\/products\/jeden-tag-artischocken\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\u003edie ganze Kiste\u003c\/a\u003e kauft und ins Auto trägt.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie Kunst der Resteverwertung: Sirup aus Artischockenblättern\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDie Zubereitung von Artischocken bringt es mit sich, dass Reste anfallen. Mitunter erscheint es einem, als hätte man mehr Artischockenblätter weggeworfen, als Artischocke freigelegt. Dies gilt es im Umgang mit dem störrischen Gemüse zu akzeptieren. Es ist unerlässlich alles Holzige an der Artischocke wegzuschneiden und es ist in Ordnung, es einfach zu entsorgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eHat man aber Zeit und Lust auf Resteverwertung, und hat man vor allem so frische, knackige und duftende Exemplare erwischt, dass selbst in der holzigsten Faser noch Aroma zu stecken scheint, empfiehlt sich aus das Kochen eines Artischockensirups aus den Artischockenblättern. Der konserviert nämlich nicht nur die guten Aromen der frischen Artischocke, sondern auch einige ihrer wertvollen Bitter- und anderen Inhaltstoffe. So ist dieser Sirup fast schon eine Art Hausmittel.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eSirup aus Artischockenblättern ist nicht nur aromenreich, sondern auch gesund\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eUnd so geht's: Alle als holzig, hart und ungenießbar identifizierten Teile der Artischocke (nicht nur ihre Blätter, gern auch die Schale des Stiels – das Innere des Stiels jedoch nicht, es ist als Erweiterung des Artischockenherzs zu schade um nur zu Sirup zu werden) in einen großen Kochtopf geben, mit Wasser auffüllen und so lange ausköchen lassen, bis die Artischockenreste ihr gesamtes Aroma an die Brühe abgegeben haben – mindestens eine Stunde lang. Den Deckel dabei auf dem Topf lassen, damit das Wasser nicht so schnell verkocht. Falls nötig, zwischendurch mit Wasser aufgießen. Steht einem der Sinn danach, kann man auch Lorbeer, Thymian, Minze und etwas Zitronenschale ergänzen und den Sirup so noch etwas nachwürzen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAbgießen, alle Schwebeteilchen so gut wie möglich entfernen (wer mag, gießt die Brühe einmal durch ein sauberes Tuch), und die Artischockenbrühe zurück in den Topf geben. Mit doppelt so viel Zucker wie Flüssigkeit aufkochen, bis ein Sirup daraus geworden ist. In mit kochend heißem Wasser sterilisierte Gläser oder Flaschen füllen, gut verschließen, fertig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eZum Genuss einfach mit sprudelndem Wasser oder Tonic Water und frischer Zitrone auffüllen.\u003c\/p\u003e\u003cimg alt=\"Artischockensirup\" class=\"alignnone size-full wp-image-757\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/arti_01.jpg?v=1773997707\" width=\"1200\"\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789728698636,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/Artischock-e1709292190652_48d21c12-8543-4ccd-a885-ff7a93053b28.jpg?v=1778535157"}],"url":"https:\/\/shop.splendido-magazin.de\/collections\/rezepte-speisekarte-getranke.oembed","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}