{"product_id":"pappa-al-pomodoro","title":"Rezept: Pappa al pomodoro","description":"\u003cp\u003ePappa al pomodoro ist eines der einfachsten Gerichte, die ich kenne. Und es ist eines der wenigen, von denen ich mich problemlos mehrere Tage am Stück ernähren könnte. Beheimatet ist es in der toskanischen Bauernküche, wo man einst die Idee hatte, aus altem Brot und übrig gebliebener Tomatensoße einen wohlschmeckenden Eintopf herzustellen. In manchen Gegenden gibt man Rinderbrühe hinzu, eine gute Tomatensoße allein reicht aber vollkommen aus. Übrigens ist die Pappa al pomodoro nicht nur einfach und schnell gemacht, sie ist auch ein Ganzjahresgericht. Man kann sie an heißen Sommertagen aus dem Kühlschrank löffeln und im Winter als heiße Suppe servieren.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie Pappa al pomodoro ist ein gutes Ganzjahresgericht: im Sommer erfrischt sie gekühlt, im Winter wärmt sie als Suppe\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eObwohl sie ein klassisches Resteessen ist, mache ich die Pappa al pomodoro oft frisch. Zugegebenermaßen kommt man sich etwas beknackt dabei vor, extra ein frisches Brot zu kaufen, nur um es dann tagelang zuhause alt werden zu lassen – aber wenn man etwas liebt, tut man eben die seltsamsten Dinge.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Zubereitung ist denkbar einfach: Zunächst koche ich eine einfache Tomatensoße. Ich dünste klein geschnittene Zwiebeln und Stangensellerie in Olivenöl und lasse sie dann mit reichlich Passata einkochen. Währenddessen schneide ich altes, trockenes Weißbrot in dünne Scheiben und reibe sie mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe ein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWer kein altes Brot hat, kann auch frisches Brot so lange toasten, bis es gut trocken geworden ist. Dann werden in einer großen Schüssel Brot und Tomatensoße geschichtet.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eBesser kann man altes Brot und Tomatensoßenreste nicht verarbeiten\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eIch fange mit dem Sugo an, gebe dann ein paar Scheiben Brot darüber und begieße diese mit reichlich \u003ca href=\"\/blogs\/produktkunde\/gut-geoelt\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\u003eOlivenöl\u003c\/a\u003e. Am besten eignet sich hier ein scharfes toskanisches Olivenöl. Oder ein noch schärferes aus Apulien, etwa von der Coratina-Olive, die für ihre außerordentliche Schärfe und Bitterkeit berühmt ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann wieder Tomatensoße, Brot, Öl. Solange bis die Schale gut gefüllt ist. Zum Schluss wird alles kurz ziehen gelassen und dann mit zwei Löffeln mit großen Bewegungen zerteilt, bis eine grobe Masse daraus wird. Ich mag das Wort nicht besonders, aber die passendste Bezeichnung für die gewünschte Konsistenz wäre wohl \u003cem\u003eBrei\u003c\/em\u003e oder eben \u003cem\u003ePappa\u003c\/em\u003e. Und wer jetzt irgendwie das Gefühl hat, die Beschreibung dieses Gerichts käme ihm verdächtig bekannt vor: Ja, Pappa al pomodoro geht als eine Art tomatige Cousine des Gerichts \u003ca href=\"\/products\/brot-und-blumenkohl\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\"\u003e\u003cem\u003eFette con cavolo\u003c\/em\u003e\u003c\/a\u003e durch.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann eventuell noch pfeffern und salzen und eine große Portion essen. Am nächsten Tag schmeckt die Pappa fast noch besser, aber eigentlich bleibt sowieso nie was davon übrig.\u003c\/p\u003e","brand":"SPLENDIDO","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54789682888972,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0246\/9180\/2208\/files\/pappa_01_d67ba047-053e-4b30-88e3-a11393993e15.jpg?v=1778532884","url":"https:\/\/shop.splendido-magazin.de\/products\/pappa-al-pomodoro","provider":"SPLENDIDO","version":"1.0","type":"link"}