Dieses bäuerliche Resteessen aus altem Brot und Tomatensugo ist so gut, dass man sich beim Einkaufen frischen Brotes ertappt, nur um es für dieses Gericht alt werden zu lassen.
Man muss die Kälte nicht zwanghaft romantisieren. Man kann sich auch einfach auf die Dinge konzentrieren, die von ihr ablenken. Zum Beispiel dieses exzellente Gericht aus Brot und Blumenkohl.
Die arme Kartoffel spielt in der Küche oft nur eine Nebenrolle – dabei glänzt sie so gekonnt als Protagonist. Zum Beispiel in diesem Gratin, das sie mit Käse und Brot verheiratet.
Aufläufen haftet ein etwas mensahafter Charakter an – der klassisch italienische Auberginenauflauf hingegen ist ein Festessen. Vorausgesetzt natürlich man kennt die Geheimnisse seiner Zubereitung.
Wen das Wort "Nudelsalat" auch immer an Grillfeste mit Barbecue-Soßen aus dem Supermarkt erinnert, der sollte mal Pasta mit Minze und Zitrone versuchen. Erfrischender kann ein Mittagessen im Sommer kaum sein.
Wenn diese auf äolische Art gefüllte Aubergine nachher aus dem Ofen kommt, wird es ein bisschen so sein, als stecke in der Aubergine ein fantastisch aromatisierter Semmelknödel.
Die Carciofi alla Romana, die römischen Artischocken, sind ein italienischer Beilagenklassiker. Und wie alle Beilagen, lassen sie sich auch schnell zu einem kleinen Hauptgericht machen.
Der Radicchio dell'Orso hat mit dem uns bekannten Radicchio nichts zu tun. Er ist ein wild wachsender Strunk, der sich in den Ausläufern der Alpen und auch dort nur in Höhen um die 2000 Meter findet und dessen Erntezeit sich auf wenige Wochen im Jahr beschränkt.
So viel Herbst auf einem Teller und trotzdem ist es keine Minestrone: Cavolo Nero, der toskanische Schwarzkohl, ist auch hierzulande immer öfter zu finden. Ein Glück!