Was macht man mit einem am Vortag gekochten Blumenkohl, der einem aus dem Kühlschrank vorwurfsvolle Blicke zuwirft? Man sucht ihm als allererstes einen Freund.
Auf Splendido wird ja häufig der Pasta gehuldigt. Besonders gefüllten Exemplaren gilt unsere intensive Zuneigung. Ein Glück, dass vor allem in Norditalien fast jede größere Provinzhauptstadt mindestens eine Spezialität bereithält.
Wir sind für eine Renaissance des Porrees. In diesem Gericht ist er endlich mal mehr als nur Teil eines Soffrittos oder Suppengrüns, nämlich Protagonist.
Gebot Nr. 1: Im Zweifel für die Einfachheit. Im Zweifel für Spinat-Ricotta-Ravioli. Gebot Nr. 2: Aber nur, wenn sie gut sind. Hier steht, wie das geht.
Wer draußen friert, braucht inwendige Wärme. Zum Beispiel durch Pasta aus Semmelbröseln, Butter und Mehl, wie man sie in der Gegend um Piacenza mit Tomaten und Bohnen macht.
Die Piemonteser Variante von Tagliolini: Tajarin. Mit Knoblauchbutter und Parmigiano Reggiano in ein paar Minuten zubereitet und sofort in die Riege der persönlichen Küchenklassiker aufgenommen.
Spricht man in guten Lebensmittelläden die Mitarbeiter einfach mal an, springen dabei oft die besten Rezepte und andere Weisheiten heraus. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass ein Risotto nicht "con" funghi, sondern "ai" funghi die bessere Wahl ist
Gratinierte Pasta ist als fester Bestandteil vieler italienischer Speisekarten ein Gericht, das man in seinen vielen Varianten als manifestes grande classico bezeichnen könnte. Eine besonders gute Variante besteht aus Spinat und Gorgonzola. Und Piemonteser Haselnüssen.
Ricotta aus Schafsmilch in die Nudeln, sonst nichts. Baden in cremiger Tomatenessenz, sonst nichts. Und die Erinnerung an den Besuch einer Käserei in der Toskana.
Pasta con la Mollica, Nudeln mit Semmelbröseln, also Pasta mit Brot. Ein Grundrezept, das eigentlich nichts weiter braucht, sich aber beliebig erweitern lässt.
Seit über 70 Jahren probieren die Menschen, das bis heute geheim gebliebene Rezept der Spaghetti alla Nerano möglichst originalgetreu nachzukochen. Zum Beispiel so.
Bei diesem Rezept geht es weniger um die genauen Zutaten, als um ein Phänomen. Es nennt sich „Der Rand der Tomatensoße“, das rotweinfarbene Konzentrat am Rande der Pfanne. Für alle, die sich immer denken: Eigentlich müsste mal die ganze Tomatensoße schmecken wie ihr Rand.
Im Veneto auf dem Weg von Venedig nach Milano: Spargelfelder soweit das Auge reicht. In Padova Spaghetti Aglio Olio Peperoncino mit Spargel. Gute Idee.
Wer in diesen Tagen durch italienische Supermärkte streift, wird vielleicht von großen Schildern abgeschreckt: Vorsicht für Menschen mit Favismus! Dabei wollen wir doch eigentlich nur über eines der besten Gemüse der Jahreszeit schreiben.
Nicht nur jede Menge Fisch und Muscheln gedeihen in der venezianischen Lagune. Sie ist auch die Heimat von Bienen, die sich von den Blüten seltener Pflanzen ernähren und daraus einen salzig-bitteren Honig herstellen.
Spaghetti, zerbrochen und wie ein Risotto zubereitet ergeben ein Spagherotto. Mehr über dieses cremige, ungewöhnliche und unwiderstehliche Rezept? Steht hier.
Dieses Gericht schmeckt, wie die Luft riecht, wenn man an einem milden, aber noch nicht zu warmen Frühlingstag im April über italienische Wiesen spaziert.
Gemäß der Regel "Kohlenhydrat und Kohlenhydrat gesellt sich gern" ist die Kichererbse in der Pasta ein gern gesehener Gast. Nach diesem Gericht sollte dringend auf dem Sofa weggenickt werden.
Ein hochtrabender Name für ein nicht weniger hochtrabendes Gericht. Dabei ist es ganz einfach. Man muss nur drei der besten winterlichen Gemüse zusammen mit Pasta auf einem Blech anrichten.